Besinnliche Andacht mit anschließender Waldbegehung

Der 1.Vorsitzende Hermann Iba, der Waldinteressentengemeinschaft Ulfen konnte 90 Personen zur Andacht mit anschließender Waldbegehung am Osterad begrüßen.
Musikalisch umrahmt durch den Männergesangverein Ulfen und den Ulfener Jungs führte Pfarrerin Rita Reinhardt eine besinnliche Andacht durch, rund um den Altar sitzend, bei einem herrlichen Blick über Ulfen bis ins Meißner Vorland. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, so lauschten die Andachtsteilnehmer als die Pfarrerin eine Geschichte von Bebbo dem Straßenkehrer mit
„Schritt - Atemzug – Besenstrich“ erzählte.

Bei der anschließenden Waldbegehung am Sandberg wurden an verschiedenen Besprechungspunkten kleinere Vorträge durch Eduard Michael, Dietmar Gümpel, Stephan Boschen, Volkhard Liese und Hermann Iba über die historische Geschichte, Flora und Fauna, sowie Wald, Jagd, Landschaft und Arbeitseinsätze, abgehalten. Wer nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs war, konnte sitzend in einer Traktorplanwagenfahrt den Waldinteressenten folgen.
Auslaufpunkt war der renovierte Dreschschuppen, wo dann ein gemütliches Beisammensein mit Getränken und Leckerem vom Grill durchführt wurde.
Im Präsentationsraum wurde ein Bildervortrag über durchgeführte Aktivitäten der Waldinteressentengemeinschaft gezeigt. Auch größere Baumscheiben mit Jahresringen konnten bestaunt werden.
Einhellig die Meinung, dass dies in ähnlicher Form wiederholt werden sollte, äußerten sich viele Besucher der Veranstaltung.

Georg Göpfarth

Höhle in Ulfen: 73 Meter in die Tiefe

Forscher erkunden Erdloch mit dem Namen „Riethratt-Erdfallhöhle“ – Genaue Messungen

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Vogelschutzbeauftragter Robert Schulz und Ortsvorsteher Michael Stein (hinten, von links) sind gespannt auf die Ergebnisse der Höhlenforscher: Vorsitzender Stefan Zaenker war am Samstag in der neu gefundenen Riethratt-Erdfallhöhle.                     Foto: Berg


Mit seinem Schlepper war Ortsvorsteher Michael Stein auf einem seiner Felder unterwegs, um Dünger zu streuen, als er plötzlich ein großes Loch im Boden fand.

„Daraufhin habe ich gleich Stefan Zaenker angerufen und ihm ein Foto geschickt“, erinnert sich Michael Stein. Am Samstag waren die Höhlenforscher zu Gast in Ulfen, um sich das gefundene Erdloch genauer anzuschauen.
Seit fast vier Jahren arbeitet der Heimatverein Ulfen gemeinsam mit dem Landesverband für Höhlen- und Karstforschung zusammen, da rund um Ulfen ein großes Höhlensystem im Erdreich vermutet wird. Vorsitzender Stefan Zaenker übermittelte zuletzt im
März einen aktuellen Stand ihrer Arbeiten bei einem Vortrag, zu dem über 70 Ulfener
kamen. 
„Das Lustige ist, dass Michael Stein zwei Tage später dieses Loch fand, auf seinem eigenen Feld, über das er schon hunderte Male gefahren ist“, so der Vorsitzende.
Mit GPS konnten die Höhlenforscher messen, dass es vom Loch rund 73 Meter in die Tiefe bis zur Karst-Quelle geht. Mit seiner Ausrüstung kletterte Stefan Zaenker dann zum ersten Mal in das Loch. „Darunter ist überall gleich festes Gestein, das Erdloch kann also nicht einbrechen und es bestätigt unsere Vermutungen“, so Zaenker. Rund fünf Meter tief kamen die Höhlenforscher am Samstag, danach ging es nicht weiter, da Erde den Gang versperrte. „Wir wollen nun darauf warten, dass Wasser den Gang ausspült und dass wir weiterkommen“, so der Experte. Auch für die Tiere in der Riethratt Erdfallhöhle, wie sie nun offiziell heißt, interessieren sich die Forscher. „Anhand der im Eingang lebenden Tiere können wir sagen, wie groß die Höhle ist.“

(Quelle HNA "HNA0000053342151_0.pdf")

   
   
   
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