Arbeitseinsatz in Ulfen,

anlässlich des 3. kreisweiten Freiwilligentages

Am Samstag, den 18.09.2010 fand in Ulfen, anlässlich des 3. kreisweiten Freiwilligentages, ein Arbeitseinsatz an mehreren Stellen im Ort statt. Bei diesem 3. kreisweiten Freiwilligentag sollten im besonderem Bürgerinnen und Bürger angesprochen werden, die sonst nicht die Zeit aufbringen, oder bisher keine Gelegenheit für den Einstieg in die Arbeit für die Allgemeinheit gefunden haben, um sich ehrenamtlich zu engagieren.

Ortsvorsteher Hermann Bodenstein hatte im Vorfeld des Arbeitseinsatzes vier Stationen festgelegt, an denen am frühen Samstagmorgen in etwa gleichzeitig mit den Arbeiten begonnen wurde. Die freiwilligen Helfer und Helferinnen stellten eigenes Arbeitswerkzeug, wie Schubkarren, Schaufeln, Besen, Hacken, Rechen, Heckenscheren, Motorsägen und auch Großgerät, wie Traktoren mit Anhängern, zur Verfügung.  „Nur so sind viele Projekte angesichts knapper Kassen zu realisieren“, informierte Ortsvorsteher Bodenstein, als er die einzelnen Stationen ablief. Alle Helferinnen und Helfer wurden namentlich in einer Liste erfasst.  „Dies diene versicherungstechnischen Gründen und der Absicherung, sofern ein Unfall passiert, was nicht immer auszuschließen ist“, erklärte der Ortsvorsteher.        Meist schloss er seine Einweisung mit den Worten ab:

„Wir wollen aber keine langen Vorträge halten, sondern wir wollen was schaffen“, und so ging es zügig und gezielt ans Werk.

Station 1:                   Pfasterarbeiten am Dorfgemeinschaftshaus

 

Am Dorfgemeinschaftshaus hatte sich in den vergangenen Jahren auf den zugehörigen Parkplätzen das Steinpflaster abgesenkt, so, dass bei Regen unansehnliche Wasserlachen und  Restpfützen entstanden. Es war zu befürchten, dass im Winter sogar gefährliche Rutschflächen auftreten können. Daher wurden auf einer größeren Fläche die Pflastersteine abgetragen, anschließend eine neue Schicht Schottersteine eingebracht und die Pflastersteine wieder verlegt.

Hiermit hatte man bereits vor der geplanten Anfangszeit begonnen um das große Arbeitspensum innerhalb der festgelegten Zeit zu schaffen. Trotz dem Vorlauf konnten aufgrund der großen Quadratmeterzahl an Fläche nicht alle Arbeiten abgeschlossen werden. Hier wird es zu einem weiteren Arbeitseinsatz kommen, dessen Zeitpunkt rechtzeitig bekannt gegeben wird.

 

Station 2:                       Friedhofspflege auf dem Friedhof

                         

Auf dem Friedhof war Friedhofspflege angesagt. Das Gras wurde gemäht, die Hecken geschnitten und Bäume entästet. Kurz beschrieben, aber alles sehr arbeitsintensive und notwendige Tätigkeiten, die gemeinsam erledigt wurden.

        

     

 

Station 3:                 Erstellen eines neuen Friedhofstores

        

 

 

Erstellen eines neuen Friedhofstores. In einer privaten Werkstatt wurden Schweißarbeiten an einem neuen Stahltor für den oberen Zugang zum Friedhof durchgeführt, das demnächst angebracht wird.

Hier waren Könner im Umgang mit dem Schweißgerät gefragt, die bei dem schön verziertem und verschnörkeltem Tor, ihre frühere Berufserfahrung mit einbringen konnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Station 4:             Ausblickspunkt Quelle am Leibborn

           

Ausblickspunkt Quelle am Leibborn. Seit mehreren Wochen wird an dieser Quelle gearbeitet. Nachdem die Quelle eingefasst und der spätere Wasserablauf festgelegt wurde, wurde mit schweren Natursteinen eine Art Wasserauffangbecken mit erhöhtem Wasserzulauf geschaffen. Eine Sitzgelegenheit rundet das idyllische Bild ab.

                          

Von den Anwesenden wurde die bisherige Arbeitsbeteiligung bemängelt. Gerade jüngere Ulfener hätten hier die Chance am Wochenende mit zu helfen. „Berührungsängste braucht keiner zu haben, jeder wird gerne aufgenommen, der eine oder andere kann dann später seinen Kindern oder Enkelkindern erzählen: Damals, im Jahr 2010, beim Bau der Quelle am Leibborn, da hab ich mitgeholfen.“

So die Aussagen der anwesenden Arbeiter. Nach Fertigstellung soll dies ein Ort der Ruhe mit Ausblicksmöglichkeit über Ulfen und Umgebung, bei klarer Sicht bis ins Meißner Vorland, werden. Hier können dann Spaziergänger, Nordic Walker und Wanderer bei erfrischendem kühlen Nass verweilen.

Der 3. Kreisfreiwilligentag sollte von einer Energie der Gemeinsamkeit getragen werden und an allen Orten mit einem Abschlussfest enden. Nach der Arbeit hatte Ortsvorsteher Bodenstein zu einem gemütlichen Beisammensein am Jugendzentrum eingeladen. Bei Leckerem vom Grill und gekühlten Getränken wurde dies gerne angenommen.

Bei seinen abschließenden Worten bedankte sich der Ortsvorsteher bei insgesamt 26 Teilnehmern und bei den Getränkespendern.

„Eine ordentliche Beteiligung“, lobte Bodenstein und sprach von einen sehenswertem Ergebnis an allen Stationen.

„Es hat richtig geruckt an diesem Tage.“ Alle Helferinnen und Helfer waren zufrieden mit der eingebrachten Arbeitsleistung, hatte man doch freiwillig was für das Gemeinwohl und für die Gemeinschaft im Dorf getan.

Erstellt:  Georg Göpfarth